Ist Geld stärker als die Liebe?

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Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von *MoonLight* am So Aug 08, 2010 10:05 pm

Eine neue Fanfic von Liiz55 und mir.
Diese Idee kam uns, als ich sie besuchte und wir in der Stadt mit MissQueenDeluxe in einen Sexshop gingen XD
Wir hoffen, wir haben ein bisschen eure Interessen getroffen und ihr habt Spass beim Lesen.
Lg Liz & Fabii

Autoren: Liiz55 & *MoonLight* (toms engeL)

Titel der Geschichte: Ist Geld stärker als die Liebe oder Macht Geld glücklich?

Pairing: Bill x Tom (sie sind nicht verwandt!)

Inhalt: Der junge reiche Hopper Tom geht jede Woche in einen Stripclub, in diesem er Stammgast ist. Doch an einem Abend ist seine Tänzerin nicht dort, - die eigentlich immer dort ist und für ihn tanzt -, sondern eine Schwarzhaarige. Die nimmt er an diesem Abend auch mit zu sich nach Hause und rechnet nicht mit diesen Konsequenzen.

cover:
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Kapitel 1


Mit einem Grinsen auf dem Gesicht, warf der junge Hopper seine Zigarette auf den Boden. Draussen war es kalt, da es schon Mitte November war. Wie immer hatte er seinen Audi R8 hinter dem Strip-Club parkiert und eine Zigarette geraucht, um dann in den Club zu gehen. Als er beim Eingang eingetreten war, zog er seine Jacke aus, ging in den Stripraum, wo er diese auf einen Stuhl legte und sich hinsetzte.
Eigentlich war jedes Mal eine bestimmte Frau extra für ihn da, die tanzte, doch dieses Mal schien etwas anders zu sein, da er sie nirgends entdecken konnte.
Eine Kellnerin kam zu dem Jungen vorbei. „Tom! Auch wieder hier?“ die blonde Frau lächelte.
„Was darf’s denn sein?“, fragte sie nachdem Tom ihr Lächeln erwiderte.
„Einmal einen Whisky bitte, Arjona.“ Die Frau nickte, notierte das Gewünschte und ging zurück zu der Bar.
Tom zündete sich wieder eine Zigarette an und zog daran. Er hielt Ausschau nach der Frau, die jedes Mal für ihn tanzte, doch konnte sie immer noch nicht finden. Stattdessen kam eine Schwarzhaarige, die Tom von weitem einen interessierten Blick zuwarf, woraufhin der Dreadhead nur verwirrt zu ihr sah, da er sie hier noch nie zuvor gesehen hatte. Nach ein paar Sekunden kam Arjona mit Toms gewünschtem Whisky in der Hand und platzierte es mit einem Lächeln auf den Tisch. Tom bedankte sich, nahm einen Schluck aus seinem Whisky Glas, erschrak jedoch nach wenigen Sekunden und knallte sein Getränk auf den Tisch. Vor ihm stand die Schwarzhaarige, die sein Glas nahm, um einen Schluck Whisky zu trinken, dabei den Blick nicht von Tom gewandt. Dieser sah ihr nur verwirrt zu. Nachdem sie das alkoholische Getränk wieder zurückstellte verschwand sie in einem der Personalräume.

In dieser Zeit wurde Tom von anderen Frauen angetanzt. Er steckte jeder 500 Euro in den BH. Doch ab und zu huschten seine Gedanken zu der Schwarzhaarigen. Wer war sie? Warum hatte er sie bis jetzt noch nie gesehen? Sie war interessant und schien etwas drauf zu haben. Bevor Tom aufstand, nahm er noch einen Schluck aus seinem Glas. Er sah sich um und suchte Arjona, die er auch sofort an der Bar entdeckte. „Arjooona!“, rief Tom nach ihr, woraufhin sie den Kopf fragend schüttelte und Tom mit dem Kopf nach draussen zeigte. Die Kellnerin nickte und folgte Tom nach draussen.
Dort angekommen kam Tom rasch zur Sache und fragte: „Wer ist diese Schwarzhaarige? Ich hab’ sie vorher noch nie gesehen..“
„Ja, wir haben Katja gefeuert und an ihrer Stelle ist jetzt sie hier. Warum fragst du?“, antwortete die Blonde und warf Tom einen neugierigen Blick zu, der sie nur mit grossen Augen ansah. „Warum das? Wieso habt ihr sie gefeuert?“, fragte er schockiert.
„Spielt nicht so eine grosse Rolle, sie hatte ihren Job nicht gut gemacht“, antwortete Arjona lächelnd.
Tom verdrehte seine Augen „Is’ ja toll.“ Er seufzte. „Und wer ist jetzt die andere, kannst du mir etwas von ihr erzählen?“
Arjona sagte einen Moment lang nichts. Tom tippte abwartend von einem Fuss zum anderen.
„Guck Tom, das musst du aber für dich behalten.“ Dieser nickte sofort.
„Die ’Schwarzhaarige’, die du meinst, ist kein Mädchen.“ Der Hopper riss seine Augen noch mehr auf als sie schon standen. „Wie jetzt? Erklär’s doch genauer!“
Arjona lachte. „Eben, ’sie’ ist ein Mann. Er gibt sich nur als Frau aus, damit er hier arbeiten kann.“
Tom traute seinen Ohren kaum. „Oha.“
Ich wurde von einem Kerl angemacht, dachte er.
Nachdem Arjona angekündigt hatte, sie müsse wieder hinein arbeiten gehen, bedankte sich Tom und blieb noch draussen um eine zu rauchen.

Tom wusste nicht, was er denken sollte. Er machte seine Zigarette aus und ging wieder herein, wo er sich hinsetzte. Der Schwarzhaarige gesellte sich sofort und zeigte auf den leeren Stuhl neben Tom. „Darf ich?“ Mit diesen Worten brachte er Toms Herz schneller zum Schlagen. Dieser nickte nur.
„Du bist Tom, oder?“, lächelte der Schwarzhaarige.
„Ja, woher weißt du das?“, fragte dieser.
„Du bist hier doch Stammkunde, oder? Ich hab’ mich ein bisschen über dich informiert.“
„Wieso arbeitest du hier?“
„Was meinst du?“, fragte der Schwarzhaarige stirnrunzelnd.
„Ja, du bist ja ’n Kerl. Was suchst du hier?“ Die Augen des Schwarzhaarigen weiteten sich und er war schockiert über diese Aussage von diesem Tom. „Wo.. woher weißt du das?“
„Weißt du, ich kenne Arjona sehr gut, und ich hab mich bei ihr über dich informiert.“
„Also ich teste dich grad“, grinste der Stripper. „Wie heiss’ ich?“
Tom lachte. „Genau DAS weiss ich nicht, witzig ne?“
„Also: mein Name ist Bill. Jeder kennt mich aber als Sybille hier. Falls du also diesen Namen hören solltest bin ich gemeint“, zwinkerte er.
„Okay, freut mich dich kennen zulernen Bill!“ Tom reichte seine Hand um mit Bills einzuschlagen.
„Gleichfalls“, lächelte dieser.


***

„Tschüüüüüß bis mooorgn“, schrie Bill nach Feierabend kurz vor 05:00 Uhr und klammerte sich an Toms Arm fest.
„Wo übernachtest du denn?“, fragte die Kellnerin neugierig, während sie die neu gewaschenen Gläser abtrocknete.
„Na wer iss’n ausser uns noch hia? Siehste wen ander’s als Tom?! Penn’ bei ihm. Komms’u Tommy?“
„Okay, bis morgen“, sagte sie unvorbereitet.


***


Kurz vor 06:00 Uhr standen Tom und Bill vor der Haustüre der Villa Toms.
Während Tom den Schlüssel suchte, klammerte Bill sich immer noch wie ein Äffchen an ihn ran, da er ein wenig besoffen war und nicht gerade stehen konnte.
„Verfluchte Scheisse!“, murmelte Tom genervt. „Wat is denn?“, fragte Bill und versuchte in das Gesicht von Tom zu sehen, dies gelang ihm aber nicht, da dieser es gesenkt hatte und weiterhin den Schlüssel suchte.
„Ich finde den Schlüssel ni… Ach da is’er ja.“ Bevor er zu Ende sprechen konnte, fand er ihn und öffnete die Haustür.
Er packte Bills Handgelenk und zog ihn die Treppen rauf, nachdem er die Tür wieder abgeschlossen hatte und auch den Alarm eingeschaltet hatte. Bills Grinsen wurde immer breiter. Tom öffnete die Schlafzimmertür und sie traten herein, wo er Bills Tasche auf dem Bett platzierte.
„Ich stell deine Sachen auf’s Bett. Fühl’ dich wie zu Hause“, erklärte der Dreadhead und machte sich auf den Weg zu seinem Kleiderschrank, wo er sich bequeme Klamotten rausholte.
Plötzlich spürte er, wie sich zwei Arme um seine Taille schlangen.
„Bill was machst du?!“, sagte Tom und drehte sich mit seinem Körper um 180°, woraufhin er plötzlich dessen Lippen auf seinen spürte.
Vorsichtig schubste Tom Bill weg. „Was soll das werden? Wieso küsst du mich jetzt?“
„Komm schun Tommi, ’m Club hatte’s dir ja auch nichs ausgemacht“, antwortete dieser und versuchte wieder Tom zu küssen doch schob ihn sanft beiseite. „Bill. Hör auf.“
„Was’n mit dir los?“, fragte dieser beunruhigt.
„Nichts. Ich geh’ kurz in die Küche“, sagte Tom und ging aus dem Schlafzimmer.
Bill sah ihm nur fragend hinterher, um anschliessend rüber zum Bett zu gehen und seine Schlafsachen anzuziehen.

Tom, der kurze Zeit später wieder ins Zimmer kam, sah Bill mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
„Was soll das, was machst du?“, fragte er.
Bill, der seine Augen geschlossen hatte und im Schneidersitz mitten auf dem Bett sass antwortete: „Beten.“
„Wieso beten..?“
„Na, für’n besseres Leben. Mach ich jedn Abend. Du nischt?“, murmelte Bill immer noch die Augen geschlossen.
„Ne, ich hab’ alles was ich brauch.“
„Bist du dir da sicher? Geld allein macht nicht glücklich.“
„Wieso meinst du das?“
„Ey, jetzt hör mal auf mit diesen W-Fragen! Es gibt ein paar Dinge im Leben, dafür gibt’s kein ’wieso?’. Ich mein einfach, dass es wichtigeres im Leben gibt, als nur Geld wie z.B das Vertrauen anderer Leute, Liebe usw.“
Tom schwieg und dachte nach. Bill machte Tom einen anderen Eindruck, als noch vor ein paar Stunden. Bill schien beim Arbeiten ganz Selbstbewusst zu sein, doch hier zeigte er eine neue Seite von sich.
„Hm..“, machte Tom nur. „Ich hab dir im Zimmer nebenan ein Bett vorbereitet. Bist du nicht müde? Es ist immerhin schon spät.“
„Pff.“ Bill nahm seine Tasche und murmelte ein „Danke“ bevor er das Zimmer verliess.


***


Durch das senken der Matratze wurde Tom aus seinen Träumen gerissen.
Mühsam öffnete er seine Augen und spürte einen warmen Körper. Da sonst niemand im Haus war, konnte dieser nur Bill gehören.
Als Tom seinen Kopf drehte um Bill in der Dunkelheit zu erkennen sagte dieser sofort: „Ich konnt’ nich schlafn, macht es dir etwas aus, wenn ich hier bleib?“ Irgendwie schien Bill ziemlich kuschelbedürftig zu sein.. Ob das vom Alkohol kam oder er im privatem Leben anders war als er sich im Stripclub nach Aussen zeigte? Mit einem leisem Seufzen schloss Tom wieder seine Augen um sie anschliessend wieder entsetzt aufzureissen. Bill hatte seine Lippen wieder auf die Toms draufgedrückt und so blieb dem Jungen nichts anderes übrig als den Kuss zu erwidern, da Bill mit der Zunge versuchte in seine Mundhöhle einzudringen.
Der Kuss gefiel Tom, er war viel intensiver als die Küsse vorher im Club, doch wenn er jetzt nicht stoppte, wer weiss wo das Enden würde, also stoppte er den Kuss. „Was hast du denn? Ich will doch nur küssen.“
„Es liegt nicht an dir; aber wenn wir jetzt da weitermachen, kann ich mich nicht mehr beherrschen. Und das möchte ich nicht. Du kannst aber hier schlafen.“
Schnell drehte sich Bill auf die andere Bett Seite und verschränkte die Arme.
Tom seufzte und sagte „Gute Nacht“ ehe er seine Augen schloss. Er war wirklich müde..

Bill aber wollte nicht schlafen, und setzte sich nach zehn langen Minuten auf.
Er fand Tom schon von Anfang an im Club süß.
Er fand ihn interessant und wollte auch, dass dieser sich für ihn interessierte.
Doch als er von Arjona erfuhr, dass Tom reich war, hatte er das Bedürfnis sich bei Tom wichtig zu machen.
Er sah sich im Raum um und sein Blick blieb bei einer Schublade hängen. Was war wohl dort drinn? Geld..?
Langsam erhob sich Bill vom Bett und ging mit leisen Schritten auf die Schublade zu.
Nachdem er Tom einen prüfenden Blick zuwarf, öffnete er die Schublade und seine Augen fingen an zu glänzen.

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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von MissQueenDeluxe am So Aug 08, 2010 10:15 pm

Geschichte von Fabii & Liiz *-*

Also bis jetzt gefällt mir die geschichte sehr gut ^^
und es ist mal was neues hier... im Rotlichtmilieu XD
find ich immer geil...die haben noch so ne extra...kick nenn ichs mal XD

so wie der Sexshop XD Ich kann nicht mehr XD Haha

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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von *MoonLight* am So Aug 08, 2010 10:57 pm

thahahaha beim "hei laufe" ist uns die idee gekommen thahaha xD

wir sind so gestroben vor lachen bei dem Kapitel xD

das cover find ich einfach der Hammer xD

danke


Zuletzt von *MoonLight* am So Aug 08, 2010 11:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von MissQueenDeluxe am So Aug 08, 2010 10:58 pm

Ja das Cover ist Geil XD

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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von *MoonLight* am Mo Aug 30, 2010 11:20 pm

Auf FF.de ist Kapitel 2 schon on.... ich hab es hier vergessen zu posten

viel Spass für die, die es noch nicht gelesen haben

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Kapitel 2


Als Tom am nächsten Morgen von der Sonne, die in sein Zimmer hereinstrahlte, geweckt wurde drehte er erst einmal seinen Kopf, weil er Bill beobachten wollte. Er fand ihn ja schon sehr anziehend. Obwohl er ihn auch gerne abknutschen würde, wehrte er sich dagegen.
Er hatte noch nie etwas mit einem Kerl und hatte ehrlich gesagt auch Angst davor. Und er war sich sicher, wenn er da mit Bill mitmachen würde, würde das in Toms Angst enden.
Doch als er seinen Kopf drehte, sah er nicht Bill sondern nur die leere Bettseite. Er fragte sich, wo dieser war.
Langsam setzte sich Tom auf und strich seufzend mit seinen Händen über seine Augen. Er musste nochmals kurz an gestern denken.
Zuerst im Club; ja, da hatte er schon recht viel mit Bill rumgemacht. Aber er war sich zu 99% sicher, dass das an dem Alkohol lag.
Dann zu Haus’ hatte Bill mehrmals versucht, Tom anzumachen. Was ihm auch gelang.. Gott, er war ja so süß..
Aber Bill war auch betrunken gewesen. Ob er sich wohl noch erinnerte?
Tom beschloss aufzustehen und einmal nachzuschauen wo Bill war. Er ging rüber in das Schlafzimmer, das er eigentlich für Bill gestern vorbereitet hatte; vielleicht war Bill ja in der Nacht rüber gehuscht – was Tom aber nicht dachte.
Der Dreadhead ging raus aus dem Schlafzimmer, um in das Gegenübere zu gehen. „Bill?“, fragte er leise, da er Bill, falls dieser noch schlief, nicht wecken wollte. Doch auch dort konnte er niemanden entdecken.
„BIIIIIILL? WO STECKST DU?“, schrie Tom einmal in der Wohnung, und zwar so laut, dass es sogar alle Leute, die gerade an seiner Wohnung vorbei gingen hören konnten.
„In der Dusche!“, konnte man auch sofort aus dem Badezimmer hören, dass am Arsch von der Wohnung lag.
Tom spazierte rüber ins Badezimmer und versuchte die Tür aufzumachen. Und sieh einer an, sie war nicht abgeschlossen.
Er ging zum Lavabo und nahm seine Zahnbürste in die Hand um darauf Zahnpasta zu schmieren. Doch als er in den Spiegel sah, erstarrte er. Er konnte Bills Umriss sehen, wie er da.. duschte. Schnell sah Tom mit den Augen weg und schmierte die Pasta auf seine Bürste.
„Tom, bist du etwa hier?“, fragte Bill auf einmal, aber relativ vorsichtig.
„Mhh, wieso?“, nuschelte dieser nur, da er wegen der Zahnbürste in seinem Mund nicht richtig antworten konnte.
„HEY TOM! HÖR MAL DAS GEHT NICHT! ICH STEH HIER NACKT!!“, schrie der Schwarzhaarige nun panisch.
Tom, der wegen Bills Sprechton zusammengezuckt war, nahm die Zahnbürste aus dem Mund und antwortete: „Jetzt reg dich nicht auf klar! Ich seh’ dich nicht nackt! Die Duschkabinentür zeigt dich verschwommen! Kein Grund zur Panik also!“
„Kannst du bitte rausgehen?“, fragte er Tom unhöflich. „Wieso sollte ich, ist immerhin mein Badezimmer, na?“
„Ehh, weil ich vielleicht fertig bin und raus kommen möchte?!“, schnauzte Bill weiter.
„Is’ ja schon gut“, sagte Tom, spuckte den Schaum der Pasta aus und ging wieder aus dem Badezimmer.

Tom ging einen Stock runter, in die Küche, wo er das Frühstück vorbereitete. Er könnte ja eigentlich auch eine Hausfrau einstellen, die für ihn kochte, aber bis jetzt kam dies ihm nie in den Sinn. Jetzt wo er so drüber nachdachte.. Ja wieso eigentlich nicht?
Er beschloss, wenn er mal Zeit hatte, sich zu informieren. Als er alles nötige auf den Tisch gestellt hatte, kam grade Bill runter und setze sich mit seinem kleinem süssen Arsch, dass in engen schwarzen Hosen verpackt war, auf einen der Stühle. Dazu trug er ein rotes T-Shirt mit einem Totenkopf drauf. Seine Haare hingen ihm ungestylt über die Schultern. Und er war leicht geschminkt.
Oh ja.. er sah heiß aus.. verdammt heiß sogar.. doch Tom versuchte sich zusammenzureißen.
Er ging rüber zu einer der Theken und liess Wasser aufkochen, damit er sich einen Kaffee machen konnte.
„Du Tom.. wie kommt’s, dass du reich bist?“, fragte Bill, der sich schon Nutella auf ein Brötchen geschmiert hatte und jetzt genüsslich rein biss. Tom lehnte sich am Tresen und antwortete:
„Ich hab’s von meinem verstorbenen Großvater geerbt. Der hat n Haufen solcher Villen. Und dieses hier hab ich bekommen.“
„Ah, geil..“ woran der Großvater starb, fragte Bill nicht. Was ging es ihn auch an? „Dann.. bist du also sehr reich oder?“, fragte er aber langsam. Tom zog eine Augenbraue hoch. „Ja kann man so sagen. Wieso?“
„Nur so!“, antwortete der Schwarzhaarige schnell. Tom nahm sich eine Tasse und goss das gekochte Wasser in diese. Dann noch schnell Milch sowie das Kaffeepulver reinschütten und voilà, setze sich Tom mit dem Kaffee an den Tisch.
Bill nahm sofort den Kaffee und als Tom verwirrt aufsah sagte er: „Der ist doch für mich oder?“
„Eigentlich war’s für mich gedacht!“, antwortete Tom. „Na hör mal, ich bin dein Gast also solltest du doch auch für mich einen Kaffee machen oder nicht?“ Erschrocken sah Tom seinen ‚Gast’ an. Gott, wie sprach der denn mit ihm? Der Typ war ja mal so was von arrogant! „Ja, dann nimm ihn! Ich mach mir ’n Neuen“, sagte er also und stand auf um nochmals einen Kaffee zu machen.
Bills schelmisches Grinsen sah er nicht.
„Und du gehst oft dort hin?“, fragte er nach einer Weile.
„Wohin?“, fragte Tom ohne sich umzudrehen. „Na in den Stripclub!“
„Achso. Ja schon. Zumindest als noch Katja dort war ging ich regelmässigen dort hin.“
„Und jetzt.. nicht mehr oder was?“, fragte Bill und rückte etwas näher mit dem Stuhl zu Tom.
„Hm, ich denke nicht. Jedenfalls nicht so oft wie früher.“
„Und.. weshalb nicht?“, klimperte Bill mit seinen Wimpern, woraufhin Tom nur ein „weil sie nicht mehr dort ist?“ raus brachte.
„Aber ich bin ja jetzt dort“, sagte Bill nur noch leise und leckte ihm einmal über die Wange, woraufhin der Dreadhead heftig schnell zu Atmen begann.
„Dann kannst du ja auch immer kommen! Oder findest du nicht?“
Tom zuckte nur kurz mit den Schultern. „Keine Ahnung. Kann schon.. muss nicht“, sagte er und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen als er Bills beleidigten Gesichtsausdruck sah. Dieser stand auf, zischte ein „Pf“, nahm sich ‚seinen’ Kaffee und wollte gerade aus der Küche marschieren, als er vor der Küchentür noch mal anhielt und zu Tom sagte: „Ich geh dann mal. Danke, dass ich bei dir übernachten durfte!“ Ehe er verschwand.
„Warte!“, schrie dieser ihm leicht verzweifelt hinterher, da er nicht wusste, was Bill nun vorhatte. Dieser streckte seinen Kopf in die Küche und flüsterte ein „Hm?“.
„Wo..wo wirst du hingehen?“, fragte Tom also rasch, da er auf eine Antwort wartete.
„Ich hatte vor in die Stadt zu gehen und etwas für meinen Job zu kaufen. Wieso?“
Etwas für seinen Job? Tom musste grinsen. „Kann ich mitkommen?, fragte er.
Bill zog sofort seine gepiercte Augenbraue hoch. „Von mir aus?“, sagte er noch bevor er nun endgültig aus dem Raum verschwand.
Oha oha.. etwas für seinen Job kaufen.. meinte er … ? Tom schüttelte seinen Kopf bevor er aufstand und grade hoch wollte, als ihm der Tisch in den Sinn kam. Oh man.. er sollte wirklich ein Dienstmädchen einstellen… Das war doch nicht zum aushalten, jeden Tag das aufzuräumen.


***


So ging Tom also am späteren Nachmittag mit Bill in die Stadt, da er erstens eh nichts besseres zu tun hatte, und zweitens, er Bill nur zu gerne sehen würde in.. – was immer er auch brauchte aus diesem Sexshop.
Als sie diesen also betraten, waren zum Glück auch noch ein paar andere Leute da, sodass Tom keinen Grund hatte sich unwohl zu fühlen. Nicht dass er nie in einen Sexshop gehen würde, aber er fand, da gab’s einfach nichts passendes, was er gebrauchen könnte.
Er beschloss sich ein bisschen umzusehen, während Bill zur Kasse marschierte und mit dem Verkäufer sprach, woraufhin dieser ihn nach hinten zum Lager führte. Tom sah sich weiterhin um, fragte sich auch noch, ob man es nicht komisch fand, wenn ein Mann in einem Sexshop war und überlegte, welches Dessous er für sein zukünftiges Dienstmädchen kaufen sollte.
Er entschied sich für eine rote und wollte gerade an die Kasse die Unterwäsche zahlen gehen, als er neben der Tür, die zum Lager führte, vorbeilief. Er wollte gerne auch rein und sehen was Bill machte. Doch er wusste nicht, ob er das durfte.
Er war aber schon relativ froh, als ihn auf einmal ein Mann ansprach und fragte ob er zu Bill gehöre und als Tom nickte führte er ihn gleich durch die Tür, die nur für Personal war.
„Na, wie sehe ich aus?“ Bill machte eine Drehung um Tom sein “Outfit“ zu zeigen. Naja, Outfit war übertrieben, der hatte ja fast nichts an. Tom blieb für einige Sekunden das Herz stehen. Oh mein Gott, wie sah denn der aus? Toms Blick wanderte über Bills Körper. Verdammt sah er geil aus. Dieser Typ hatte irgendwas an sich, dass Tom so faszinierte.
„Hallo? Tommy? Lebste noch?“
„Ich.. ehm WAS? Ah… du siehst… geil.. eeh.. gut aus“, stotterte Tom und wurde rot um die Nase.
„Danke Kleiner.“ Bill zwinkerte ihm zu. Nach wenigen Minuten kam er wieder angezogen aus der Umkleidekabine und ging mit Tom zur Kasse um das Gekaufte zu bezahlen.
„Dann macht das 47,46 €, bitte“, sprach der Verkäufer und grinste Bill an. Was grinste der jetzt so doof?, dachte Tom. Dieser Verkäufer ging ihm im Moment auf die Nerven und NEIN er war nicht irgendwie eifersüchtig oder so.
„Hier bitte schön, den Rest könnt Ihr behalten.“

Als die beiden aus dem Sexshop gingen, kam ihnen sofort die kühle Novemberluft entgegen. Bill zog seinen Schal bis zur Nasenspitze und schlang seine Armen in die Toms. „Hey“, sagte dieser und sah Bill Stirnrunzelnd an.
„Was mann, es ist arschkalt ey“, antwortete Bill und kuschelte sich noch enger an Tom, währenddem sie zu Toms Auto liefen.
„Soll’n wir ‘n Kaffee trinken geh’n oder so?“, fragte der Dreadhead, der grade das Bedürfnis nach einem Kaffee hatte.
„Oh ja, das wäre echt geil.“

Tom parkierte sein Auto und machte sich dann mit Bill auf den Weg zum Café. In dem Raum war es angenehm warm und Bill fühlte sich sofort wohler. Sie suchten sich einen kleinen Tisch in einer Ecke und setzten sich hin, nachdem sie sich ihre Jacken ausgezogen hatten. Kurz sahen sie sich an, als dann die Kellnerin an ihrem Tisch vorbei kam, um ihre Bestellung aufzunehmen.
„Hallo Jungs, was kann ich euch bringen?“ Wurden sie freundlich von ihr begrüßt.
„Ich nehm‘ ein Cappuccino“, sagte Bill und lächelte die etwas ältere Dame an, dann sah er zu Tom, der nicht wusste was er bestellen sollte.
„Und dir, was kann ich bringen?“
„Ehm… ich nehme… hm… eine heiße Schokolade“, antwortete Tom schließlich. Die Kellnerin notierte die zwei Sachen und ging mit einem „Alles klar“ wieder zurück.
Bill seufzte leise, woraufhin Tom „Was ist?“ fragte. „Nichts warum?“, antwortete sein Gegenüber.
„Ach nix..“ Tom beobachtete jede Bewegung, die Bill machte. Es schien, als ob er ein Geheimnis hatte. Ein Geheimnis, das niemand erfahren durfte. „Wo wohnst du eigentlich?“, fragte er nach einer Weile.
„Arjona… sie hat mir eine Wohnung gegeben, gleich über dem Club“, beantwortete Bill mit leiser Stimme Toms Frage. Währenddessen sich die beiden miteinander unterhielten, brachte die Kellnerin die warmen Getränke.
„Und wohnst du alleine?“
„Hm. Joah bis jetzt schon.“ Bill nippte an seiner Tasse Cappuccino. Tom machte es ihm gleich.
„Warum arbeitest du eigentlich dort?“ Tom machte weiter mit seiner Fragerei und nahm noch einen Schluck von der Schokolade, sah Bill interessiert an. Dieser sprach für eine kurze Weile nicht, sah zuerst auf seine Tasse, dann aus dem Fenster und dann erst in Toms Gesicht, der gespannt auf eine Antwort wartete.
„Mir macht’s halt Spass“, antwortete Bill knapp und wechselte dann sofort das Thema. „Bist du fertig mit Trinken?“
Tom der nur verwirrt aus der Wäsche guckte sagte nach ein paar Sekunden: „Eh.. ja, sollen wir gehen?“
„Ja.“ Bill war schon aufgestanden und hatte bereits seine Jacke angezogen. Er dachte gar nicht daran zu zahlen. Sollte doch Tom machen, da er reich war hatte er ja genug Geld!
Tom stand ebenfalls auf und legte noch genügend Geld auf den Tisch, um dann wieder mit Bill aus dem Café zu gehen.
„Soll ich dich zu deiner Wohnung fahren?“
„Oh ja, das wäre nett.“
Beide stiegen ins Auto ein, um kurz danach zum Stripclub zu fahren, wo Bill dann ausstieg und sich von Tom verabschiedete.
„Wir sehen uns noch.“, sagte er. Tom nickte nur und sah ihm hinterher. Sein Blick wanderte zu Bills Arsch. Der Typ machte ihn einfach verrückt.
Mit einem Seufzer fuhr er dann wieder los, zu sich nach Hause…

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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von MissQueenDeluxe am Di Aug 31, 2010 8:37 pm

Ehm...fabii ist das ok..wenn ich einfach bei Fanfiktion.de Commi schreibe und lese??? ^^

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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

Beitrag von *MoonLight* am Di Aug 31, 2010 9:00 pm

sicher passt schon... ich muss hier noch das 3. Kapitel posten xD aber schreib ruhig auf ff.de coments
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Re: Ist Geld stärker als die Liebe?

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